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6 (1834)
Entstehung
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ten, dem Beispiel des Wirths. Die unterhaltend-sten Personen waren jedoch die Bouffons; sie ahm-ten fremde Personen nach, spastcn, lästerten und lo-gen wie durch Inspiration. Je mehr übrigens dieFlasche kreiste und je lauter das Gespräch wurde,um so weniger blieb Lastern und Lügen den Pos-senreissern allein überlassen. Im Gegcntheil, diehöchst geborenen und best erzogenen Leute erschie-nen in diesen feinen Künsten als die ersten Mei-ster. Wer immer am Hof sich auf einen gutenNamen oder einen anständigen Ruf etwas zu gutthat, ward gepakt, verurtheilt und im Augenblikzermalmt. Und mit welchem Kunstgenuß das guteVolk schmähte! Nicht etwa hingcwvrfcne Worteoder schalkhafte Bemerkungen thatcn den Abwe-senden ihr Recht: cs war eine Präcision, einePolitur, eine Durcharbeitung der Bosheit, die dazeigte, baß Jeder die auf ihn gefallenen -Reputa-tionen bereits zerrissen und zugehakt mit herge-bracht hatte. Die gutherzigen Gäste unterschie-den sich von allen Verleumdern, die mir sonst vor-gekommcn, wie die Kröten von Surinam sich vonden andern Kröten unterscheiden, das Heist ihregiftige Brut bestand nicht in halbgcformten, mis-gestaltcten Kaulfröschen der Lästerung, sondernkam auf Einmal wol gebildet und gänzlich ent-wikelt zur Welt.

ENuntous!" rief der Regent, dessen blinzen-de, rollende Augen zeigten, daß er sich dem Anstand