Druckschrift 
6 (1834)
Entstehung
Seite
13
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mich in vielen kleinen Geschäften gebrauchen, die,wie die Erfahrung ihr sagen muste, über meinVerständnis nicht hinausgingen.

Nachdem wir einige Zeit über diesem würdi-gen Geschäft zugebracht, kehrten wir nach demSpeisesaal zurük. Die Bedienten sezten die Schüs-seln auf den Tisch und wir Alle fielen darüberher. War es Liebe zu ihrer eigenen Schöpfungoder Artigkeit gegen das Erzeugniß der Andern sämtliche Gaste thaten ihre Schuldigkeit ümer-»eill^ und man hätte keineswegs glauben mögen,blos der Regent habe nicht zu Mittag gespeist,um desto mehr zu Nacht essen zu können. Selbstdie treue Gattin ihres oller Kon inarl, welchesich über die Schwäche des guten Regenten sostreng gcäussert, verfuhr mit einem Eifer, der beieinem ausgehungerten Grenadier noch für wolfs-mäßig angesehen worden sein würde.

Beinah bis zum Abschluß der Malzeit wardie Unterhaltung sehr unbedeutend!; dann abermachten sich die Wirkungen des Weines bemerkli-cher. Der Regent bewies zuerst, daß er genug-sam gegessen, um jezt sprechen zu können. Auchden dünnsten Schleier des gesellschaftlichen An-standes oder der königlichen Würde von sich wer-fend, lehnte er sich über den Tisch und ergoß sichin einen ganzen Strom von Scherzworten. Somithielten es auch die Gäste für unziemlich, sich noch. voller zu stopfen und folgten, so gut fies vcrmoch-