11t
Feierlichkeit, „Miß Camcron kennt jetzt vielleicht aller-dings nichts Besseres; aber was wird sic später vonuns denken? Es ist mein Grundsatz, im Auge zu ha-ben, was die Leute werden können, und ihnen dieje-nige Achtung zu bezeigen, welche angenehme Eindrückehintcrläßt, für die Zeit, wo cs in ihrer Macht steht,uns wieder durch Höflichkeit und Artigkeit zn vergelten."
Unter vielen Entschuldigungen, welche die armeEvclinc ganz außer Fassung brachten, ward sic vondem kleinen Gemach mit französischem Bette und bam-busfarbigcm Waschstand aus- und in ein anderes Zim-mer einquartirt mit Klciderschräukcn von Mahagonpund einem massiven Vicr-Pfostenbcttc, mit grünscidcncnVorhängen, gewöhnlich für einen regelmäßigen Wcih-nachtbcsuch bestimmt, die vcrwittwctc Gräfin von Chip-pcrton; ein artiges Morgcnzimmcr stand in Verbin-dung mit dem Schlafgcmach und von da führte eineeigene geheime Treppe in den Garten. Der ganzenFamilie wurde zu wiederholten Malen die Bedeutungdes vornehmen Gastes cingcschärft. Mit keiner Köni-gin konnte man mehr Aufhebens machen. Evclincnahm irriger Weise Alles für lautere Güte und Freund-lichkeit und crwiederte diese Gastlichkeit mit einer Zu-neigung, die sich auf die ganze Familie erstreckte, be-sonders aber auf die zwei kleinen Mädchen und einenschönen schwarzen Hühnerhund. Ihre Kleider kamenan von London — ihre Abigail kam an — der Klcidcr-schrank von Mahagonyholz ward gehörig gefüllt —und Evclinc begriff endlich, daß cs eine schöne Sache