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von dcm feinsten Blicke für Alles, was nur zur welt-lichen Auszeichnung und Erwägung gehörte; der zweiteSohn eines sehr reichen Baroncts (der das erste Par-lamentsmitglied seiner Grafschaft war) und der Toch-ter eines reichen Peers von alter Abkunft, war Mr.Merton genugsam i» der Umgebung und Nahe vonRang und Macht erzogen worden, um all ihre Vor-thcilc gehörig schätzen zu lernen. In früherer Jugendwar er ein Liebhaber von Pracht und Großthuu ge-wesen; aber da sein Verstand gut und seine Leiden-schaften nicht sehr stark waren, hatte «''bald erkannt,daß das Schiff von Lehm — ein junger Mann mitmäßigem Vermögen — nicht lange ans demselbenStrom segeln kann mit den metallenen Schiffen reicherGrafen und ausschweifender Dandy's. Ucbcrdicßwar er für die Kirche bestimmt — weil die Fami-lie im Besitz einer der besten Pfründen in Eng-land war. Dcßhalb nahm er im Lilien Jahre dieWeihen, heirathctc der MrS. Lcslic Tochter, die ihmdrcißigtauscnd Pfund znbrachtc und ließ sich auf derRektor« Merton, eine Meile von dcm Familicnsitz,häuslich nieder. Er wurde ein sehr angesehener undäußerst beliebter Mann. Er war ausnehmend gastfreiund baute einen neuen Flügel — einen großen Spcisc-saal und sechs tüchtige Schlafzimmer enthaltend — audie Rektor«, die jetzt weit mehr einer ländlichen Villaals einer Landpfarrcrswohnung glich. Sein Bruder,der Erbe der Güter und meist in der Nachbarschaftsich anfhaltend, wurde, wie vor ihm sein Vater, Par-