Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Seite. Aber ach! ich habe nicht Ihre Karten auszu-spiclen! Jung, schön und eine Erbin! O welche Aus-sichten! Sie sollten Ihre Mamma bewegen, Sic in dieHauptstadt zu nehmen."

In die Hauptstadt! sic würde elend werden beidem bloßen Gedanken. O, Sie kennen uns nicht."

Ich kann nicht umhin, mir cinzubildcn, Miß Eve-line," sagte Caroline boshaft,daß Sie nicht einzigund allein in Folge der lieblichen, Harmlosen Denk-weise, die Sie so lieblich und harmlos auösprcchc», soblind gegen Lord Vargrave's Vorzüge und so gleichgül-tig gegen London sind. Ich glaube fast, wenn dieWahrheit an den Tag käme, so ist da ein schöner jun-ger Rektor neben dem alten Pfarrer, der die Flöte blästund gefühlvolle Predigten hält, in weißen, bocklcdcrncnHandschuhen."

Evcline lachte hcrzlichlustig so lustig, daß Ca-rolinens Verdacht verschwand. Sic spazierten und plau-derten so fort, bis die Nacht einbrach, und dann gin-gen sie ins Haus; Evelinc zeigte Caroline» ihre Zeich-nungen, worüber diese junge Dame, die ein gutesUrtheil über solche Fertigkeiten hatte, erstaunte. Eve-linens Spiel auf dem Clavicr überraschte sie noch mehr;aber Caroline tröstete sich über diesen Punkt damit,daß ihre Stimme kräftiger war und sic französischeLiedchen mit weit mehr Geist sang. Caroline zeigteTalent in Allem, was sie angriff, aber Evcline besaß,trotz ihrer einfachen Anspruchslosigkeit, einen nur nochnicht entwickelten Genius; denn sic hatte Schnelligkeit