Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
46
Einzelbild herunterladen
 

46

Möglichstes thun, ihn Ihnen abzugcwinncn; nehmenSie sich mir in Acht."

Oh, ich würde Ihnen so dankbar seyn; ich hättesolch eine Freude an ihm, wenn er sich in Sie ver-liebte."

Ich fürchte, viescr Fall tritt schwerlich ein."

Aber wie," sagte Evelinc nach einer Pause, stok-kend,wie kommt es, daß Sie die Welt so viel mehrmehr gesehen haben, als ich? Ich glaubte, Mrs. Mer-ton lebe größtenteils ans dem Lande?"

Ja; aber mein Oheim, Sir John Merto», istParlamentsmitglied für die Grafschaft; meine Groß-mutter väterlicher Seits, Lady Elisabeth, Besitzerinvon Tregony-Castlc, das sie zu ihrem Witiwcnsttz hat,und woher wir eben kommen, geht beinahe jede Saisonin die Stadt und ich habe drei Saisons bei ihr ver-lebt. Sie ist eine liebenswürdige alte Frau ganzeine granüe Dame. Mit Leidwesen muß ich sagen, daßsie dieß Jahr im Cornwall bleibt; sie war nicht sehrwohl auf; die Aerztc verbieten ihr langes Ausbleibenund London; aber auch aus dem Lande find wir rechtlustig. Mein Oheim lebt in unserer Nähe, und hat,obgleich cin Wittwcr, wenn er in Mcrton-Park ist, seinHaus immer voll Gäste; auch mein Papa ist reichsehr gastfreundlich und leutselig und wird, hoffe ich,nächster Tage Bischof werden; er ist gar nicht sowie ein gewöhnlicher Landpfarrcr; und so habe icheben, ich weiß selbst nicht wie, gelernt, ehrgeizig zuseyn; wir find ein ehrgeiziges Geschlecht von Papa's