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sie spricht nie mit mir so, als ob sic auch eine Muttergehabt batte! Warum darf ich nie mit ihr von ihrerersten Ehe — von meinem Vater sprechen? Warumschaut sie mich mit der Miene des Vorwurfs an undmeidet mich ganze Tage laug — wenn — wenn ichversuche, sie auf die Vergangenheit zu bringen? Wal-tet hier ein Gcheimniß? Wenn dicß — bin ich nichtalt genug es zu erfahren?"
Evclinc redete hastig und in gereizter, angegriffe-ner Stimmung, und ihr Mund bebte. Anbrep ergriffihre Hand, drückte sie und sagte, nach einer kleinenPause:
„Evclinc, dieß ist das erste Mal, daß Sic so ge-gen mich Sich anssprcchcn. Ist etwas vorgcfallcn, wasIhre — soll ich sagen: Neugierde, oder soll ich sagenden gekränkten Stolz Ihrer Liebe geweckt hat?"
„Ach, Sie sind auch hart! Sie tadeln mich! Nein,es ist wahr, ich habe früher noch nie so gegen Siemich ausgesprochen; aber lang- lang habe ich mitSchmerz bedacht, daß ich ungenügend scy zum Glückmeiner Mutter, ich, die ich sic so innig liebe; undjetzt, seitdem Mrs. Lcslic hichcr kam, sehe ich sie sooft mit dieser doch viel fremderen Frau sich besprechenund so viel vertrauter als mit mir; wenn ich uner-wartet cintrctc, brechen sie ihr Gespräch ab, als obich nicht wcrth wäre, daran Thcil zu nehme»; und —und oh! wenn ich Ihnen nur begreiflich machen könntc,daß Alles, was ich verlange, nur das ist: daß meineMutter mich liebe und mich kenne und mir vertraue."