Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
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angebracht; gegenüber von diesem Sitz war ein Grab,vor den übrigen durch eine leichte Verzäunung ausge-zeichnet. Wie die junge Evcliuc langsam an dieserStelle vorbei ging, fiel ihr ein Handschuh ans demlangen feuchten Gras neben dem Eibcnbanm ins Auge.Sic hob ihn auf und seufzte; er gehörte ihrer Mutter.Sie seufzte denn sic dachte an die sanfte Melan-cholie in dem Angesicht ihrer Mutter, welche ihre Lieb-kosungen und ihr Frohsinn nie ganz zu verscheuchenvermochten. Sic wunderte sich darüber, daß dieseMelancholie eine so unvcrtilglichc Angewöhnung sepnkonnte denn die Jungen wundern sich immer überden Ernst und Trübsinn der Erfahrenen.

Jetzt hatte Cveline den Kirchhof hinter sich undbefand sich auf dem grünen Rasen vor des Pfarrerskleinem, altmodischem Hause.

Der'alte Mann selbst war in seinem Garten be-schäftigt; aber er warf seine Haue weg als er Evclincnerblickte, und kam freudig herbei sic zu begrüßen.

Es war leicht zu scheu wie lieb er sie hatte.

So kommen Sic zu Ihrer täglichen Lektion, meinejunge Schülerin?"

Ja, aber Tasso kann warte» wenn der"

Wenn der Lehrmeister selbst hinter die Schulegehen möchte; nein, mein Kind; und wahrhaftigder Unterricht sollte heute länger dauern als gewöhn-lich, denn ich fürchte, ich muß Sie morgen auf einigeTage verlassen."