Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
100
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INO

meiner Jugend haben sich erhobt» gegen mich, »ndder Fluch ist gekommen, bei mir Wohnung zu mache»!"

Ich kann Ihnen nicht alle Einzclnhcitcn anf-kla'rcn."

Aber warum mir das nicht sagen? Warummich nicht warnen? Warum mir nicht, zu einer Zeit,wo mein Herz noch durch ein so süßes Band sich be-friedigt gefühlt hätte, sagen:Du hast eine TochterDn bist nicht verlassen!" Warum mir die Kunde vondem Segen vorcnihaltcn, bis sie zum Gift gewordenist? Teufel der Sic sind! Sie haben diese Stundeabgcwartct, um Sich zu weiden an dieser Höllcnqual,welche ein Wort von Ihnen vor einem Jahr, ja voreinem Monat, einem kurzen Monat, mir »nd ihr hätteersparen können."

Indem er so sprach, näherte sich Maltravcrs demLord Vargravc mit Augen, die von wilder Leidenschaftfunkelten; seine Hände ballten, seine Gestalt dehnteund hob sich, die Adern seiner Stirne schwollen wieschwarze Acstc. ES war ein fürchterlicher Anblick;denn der Körper Maltraverö' besaß, vermöge seinesvollkommenen Ebenmaßes, außerordentliche Kraft undStärke; und jetzt schien der beherrschende Geist um-nebelt und cingcschlummcrt; »nd alle Wildheit undKraft und 'Wnth des physischen Menschen ausschließlichwaren sichtbar empört.

Lumlcy, muthig wie er war, bebte zurück.

Ich wußte nichts von diesem Gehcimniß," sagteer sich entschuldigend, bis wenige Tage, eh' ich hichcr