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aufstehcnd; und seine Knie brachen fast zusammen.„Ich bi» nicht einmal im Stande, Ihnen Gesellschaftzn leisten. — Ich will heim gehen."
„Und sogleich nach dem Arzt schicken!"
„Ja; er erwartet mich dort schon."
„Gott sey Dank! und Sic wollen mir schreiben— nur ein kurzes Wort — mich zn beruhigen? Ichbin in solcher Angst!"
„Ich will Ihnen schreiben."
„Diesen Abend —"
„Ja!"
„Jetzt gehen Sic — ich will Sic nicht aufhaltcn."
Langsam ging er der Thürc zn, aber als er sieerreicht, wandte er sich um, und wie er ihr ängstlichihm nachschcndcs Auge sah, öffnete er seine Arme;überwältigt von seltsamer Fnrcht und zärtlichem Mit-leid brach sie in leidenschaftliche Thräncn ans; und inder Uebcrraschnng des Augenblicks die Schüchternheitund Zurückhaltung vergessend, welche bisher ihre reineund weiche Neigung zn ihm charaktcrisirt hatten, sanksic ihm an die Brust und weinte laut. Maltravcrserhob seine Hände, und indem er sic feierlich auf ihrjunges Haupt legte, murmelte sein Mund wie im Ge-bet. Er schwieg und drückte sie an sein Herz; aber ervermied den Abschicdskuß, den er bisher mit solcherZärtlichkeit begehrt hatte. Es war dicß die Umarmungder Todesqual, nicht des Entzückens; — und dochahnte ^Veline von weitem nicht, daß cs nach seinemEntschluß die letzte scpn sollte!