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stand spät auf, niedergedrückt von Ahnungen, die ernicht bcmcistern konnte; sein Frühstück war kaum vor-über — und er hatte schon den Hut genommen, umbei Evclincn Trost und Sonnenschein zu suchen — alsdie Thürc ausging — und er durch das Eintreten LordVargravc's überrascht wurde.
Lumich setzte sich mit einer an ihn: gar nicht ge-wohnten förmlichen Würde; und als wäre er begierig,unnöthigc Erörterungen abzuschnciden, begann er, miternster und nachdrucksvollcr Stimme und Miene, wiefolgt:
„Maltravcrs, in den letzter» Zähren sind wir ein-ander entfremdet worden; ich maße mir nicht an, Ih-nen über Ihre Freundschaft oder Abneigung Vorschrif-ten geben zu wollen. Warum diese Entfremdung cin-gctrctcn ist, können nur Sic erklären. Ich meinesThcils bin mir keiner Schuld bewußt; der ich sonstwar, bin ich noch. Sie haben Sich verändert. Obcs die Verschiedenheit unserer politischen Ansichten ist,oder eine andere geheimere Ursache, weiß ich nicht.Zch beklage cs, aber cS ist jetzt zu spät, um zu ver-suchen, dicß zu ändern. Wenn Sic mich im Verdachthaben, daß ich je gestrebt, oder auch nur gewünschthätte, Zwietracht zwischen Ihnen und meiner unglück-lichen Cousine zu säen, so sind Sic im Zrrthum. Ichwünschte immer Zhr beider Glück und Vereinigung.Und doch, Maltravcrs, traten Sie damals zwischenmich und einen von früh an gehegten Traum. Aberich litt im Stillen; meine Handlungsweise war