Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
Seite
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uni, nachthcilig ist, wenn man ihre Gesundheit fürleidend hält; Truthühner sind nicht gleichgültigergegen einen kranken Genossen, als Politiker gegeneinen -sichenden Staatsmann; sie sprengen ans, seinKopf scp angegriffen, und sehen die Schwindsucht undEpilepsie in jeder Rede und jedem Erlaß. Auch machtedie Zeit, beinahe reif für seine, großen Entwürfe, csihm doppelt nothwcndig, sich zu rühren und zu ver-hindern, daß man ihn nicht unter einem scheinbarenVorwand zarten Mitleids mit seinen körperlichen Lei-den auf die Seite schob. Sobald er daher erfuhr,daß Lcgard Paris verlassen habe, glaubte er sich füreine Weile von dieser Seite her sicher, und richteteseine Gedanken gänzlich auf seine ehrgeizigen Plane.Vielleicht dachte auch Lumlcp, mit der empfindlichenEitelkeit eines Mannes von mittler» Jahren, der seinebonnos lortunes gehabt hat, mit Rousseau: ein Lieb-haber, blaß und hohläugig, eben erst vom Kranken-lager aufgcstandcn sep mehr interessant für dieFreundschaft als anziehend für die Liebe. Er undRousseau waren, glaube ich, im Jrrthum; aber dasist eine Sache der verschiedenen Ansicht; beide dachtensehr gemein von den Frauen der Eine, weil er keinGefühl, und der Andere, weil er Gefühl hatte, dasbloß Krankheit war. Endlich, als Lnmlcy eben so weithcrgestcllt war, um wieder ausgchen zu können, sichin sein Amtshans zu begeben und zu versichern, seineKrankest habe seine Lcibcskonstitntion wunderbar ge-stärkt, kam ihm eine Nachricht von Paris zu, die ihn