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Der Soldat war Einer von denen, deren Narr-heit für ganz ungefährlich galt, nnd seine Verwandte,reiche nnd vornehme Leute, hatten gebeten, mit mög-lichster Nachgiebigkeit gegen ihn zu verfahren. DerWächter hatte keinen Argwohn — und eilte in dasHaus. Sobald die Bäume ihn verbargen sagte derSoldat: „Jetzt lassen Sie Sich beinah auf alle Viereherab nnd laufen Sie schnell!"
Mit diesen Worten bückte sich der Verrückte tiefherunter und eilte mit einer Schnelligkeit vorwärts,hinter der auch Casarini nicht znrückblicb. Sic erreichtenden Zaun, welcher den Obst- nnd Gcwächscgartcn vondem Rasenplatz trennte — der Soldat schwang sichmit Leichtigkeit hinüber — mit größerer Schwierigkeitfolgte Casarini — sie schlichen weiter; das Gras unddie Beete mit ihren langen nackten Pfählen und Sten-geln verbargen ihre Bewegungen; der Mann war nochauf der Leiter. „I-a bonne espörancs!" sagte derSoldat, ein altes Losungswort ans den Kriegen leisezwischen de» Zähnen murmelnd — nnd während Cä-sarini die Leiter unten hielt, flog er die Sprossen hin-auf — und mit einem plötzlichen Ruck seines musku-lösen Armes schleuderte er de» Gärtner hinab. DerMann — überrascht — halb betäubt nnd ganz er-schrocken — versuchte nicht, sich gegen die beiden Wahn-sinnigen zu wehren — er stieß ein lautes Geschrei umHülfe aus! Aber die Hülfe kam zu spät; — diese selt-samen und fürchterlichen Kameraden hatten schon dieMauer mit der Leiter erstiegen und waren auf der