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Der Lady C-D-das Herz gebrochen! —
welche Idee! Hent zu Tage ist bei Verbindungen dieserArt nie mehr eine Neigung; — und die Kette welchedie leichtfertige Natur bindet, ist nur ein Sommcr-sadcn. Feine Gcntlcmen und feine Damen! — ihreLiebe und ihre Ehen
sie können blüh« und welken —
Sin Hauch zerstört sie, wie ein Hauch sie schuf.
Glauben Sic nimmermehr, daß ein Herz, das langegewohnt war, nur in guter Gesellschaft zu schlagen,brechen kann — selten wird cs auch nur gerührt!"
Eveline hörte aufmerksam zu und schien betroffen.Sie seufzte und sagte in sehr leisem Ton, wie zusich selbst: „Es ist wahr — wie konnte ich andersglauben?"
An den nächsten paar Tagen war Eveline unwohlund verließ ihr Zimmer nicht. Maltravcrs war inVerzweiflung. Die Blumen — die Bücher — dieMusik, die er schickte — seine ängstlichen Nachfragen —seine innigen und achtungsvollen Billets, voll vonjenem unbeschreiblichen Reiz und Zauber, welche dasHerz und der Geist auch dem Geringsten einhauchen,was aus ihrer Prägstättc hervorgeht — das Allesrührte Evclincn lebhaft; — vielleicht verglich sie dasAlles mit Lcgards Gleichgültigkeit und anscheinenderLaunenhaftigkeit; — vielleicht gewann durch diesenContrast Maltravers mehr als durch all seine glänzen-den Eigenschaften. Und inzwischen reiste Lcgard ohneBesuch — ohne eine Botschaft — ohne Lebewohl —