Druckschrift 
5 (1838)
Entstehung
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gcizcs schienen um mein Herz sich zu drängen wieGeier zu einem Fraß angclockt und ungezogen vonden Todtcn. Aber endlich ging dieß vorüber derbarbarische Zustand führte mich wieder dem civilisirtcnzu. Ich kehrte wieder zu meines Gleichen zurückgesonnen, nicht mehr ein Thcilnehmcr am Kampf,sondern ein ruhiger Zuschauer der stürmischen Arenazu werden. Ich legte wieder mein Haupt schlafen unterdem Dach meiner Väter; und wenn auch ohne einenklaren und bestimmten Vorsatz, hoffte ich doch wenig-stens unter meinen alten angcerbtcn Bäumen die An-nehmlichkeit der Beschauung und Ruhe zu finden. Undkaum hatte ich in den ersten Stunden meiner An-kunft diesem Traume nachgchangcn als einschönes Angesicht, eine süße Stimme die schon frühereinmal tiefe und unauslöschliche Eindrücke in meinemHerzen zurnckgclaffcn all meine Philosophie denWinden zur Beute gab; ich sah Evelinen! undwenn cs je eine Liebe ans den ersten Blick gab, sowar es die, welche ich für sie empfand ich lebte inihrer Gegenwart und vergaß die Zukunft! Oder viel-mehr ich war wieder in die Vergangenheit zurückver-setzt in die Gärten meines Lebens- und Hoffnungs-Lenzes! Es war eine Wiedergeburt der Jugendmeine Liebe für dieß junge Herz!

In Wahrheit, erst in den reisen Jahren erkennenwir wie anmuthig unsere frühesten Jahre gewesen!Welche Tiefe der Weisheit in den alten griechischenMythen, welche die Hebe als Kampfprcis dem Gotte