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4 (1842)
Entstehung
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minder freundliches, minder zutrauensvolles Gefühl unsbeschleichen will, versetzt uns der Anblick eines Baumes,unter welchem ein Gelübde ausgetauscht, eine Thränewcggeküßt worden, wieder in die Stunden der ersten, gött-lichen Entzückung zurück. Aber in einer Heimath, woNichts nnS von den ersten Wonnen der Ehe spricht, wokeine Beredsamkeit der Erinnerungen uns anweht, wo keineheilige Grabesstätten der Rührungen sind, deren GeisterEngeln gleichen! ja, Wer, der die traurige Geschichteder Liebe und Zärtlichkeit durch gelebt hat,'wird uns be-haupten wollen, das Herz verändere sich nicht mit derScene? Weht frisch, ihr günstigen Kinde! schwellt fröh-lich, ihr Segel! Weg vom-Lande, wo der Tod cingebrochenist, das Scepter der Liebe zu entreißen! Die Küsten glei-ten vorüber; neue Ufer folgen auf die grünen Hügel unddie Orangenhaine der Brautinsel. Von ferne schimmernjetzt im Mondschein dis noch stehenden Säulen eines Tem-pels, welchen die Athener der Weisheit weihten; undauf dem Schiffe stehend, das in dem frischen Winde da-hintanzte, murmelte der Priester, der die Gottheit überlebthatte, vor sich hin:

Hat die Weisheit von Jahrhunderten mir keineglücklicheren Stunden gebracht, als wie sie auch demSchäfer und dem Hirten zu Theil werden, die keine Weltkennen außer ihrem Dorfe keinen höher» Wunsch, alsden Kuß und das Lächeln der Heimath?"

Und der Mond, gleichmäßig sein Licht ergießend