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2 (1842)
Entstehung
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mochte mit mir weniger glücklich sehn als mit Dir. War-um ? — das frage nicht, denn ich will Dir das nicht sagen.Genug! die Zeit drängt jetzt zu einer Antwort; Ihr dürftsie nicht mehr lang aufschicben. Vor der Nacht des drit-ten Tages von heute an wird Euch keine Wahl mehr ge-lassen sehn!"

„Aber," sagte Glhndou, immer noch zweifelnd »ndargwöhnisch, „aber warum diese Hast?"

„Mensch, Ihr scyd ihrer nicht Werth, wenn Ihrmich so fragt. Alles, was ich Euch jetzt sagen kann, soll-tet Ihr selbst cingeschen haben. Jener Entführer, jenerMann von festem Willen, der Sohn des alten Viscontigibt. Euch ganz unähnlich — beharrlich, entschlossen,fest, selbst in seine» Verbrechen — nie einen Zweck ans.Aber Eine Leidenschaft zügelt seine Begier — seine Hab-sucht. Am Tag nach seinem Angriff auf Viola ließ ihn

sein Oheim, der Cardinal-, von dem er viel Gut

und Gold zu erwarten hat, zn sich bescheiden, und ver-bot ihm, bei Strafe aller Besitzungen verlustig zn gehen,welche er sich in seinen Planen schon angeeignet hatte, mitunehrenhaften Anschlägen Diejenige zu verfolgen, welcheder Cardinal von ihrer Kindheit an in Schutz genom-men und geliebt hatte. Das ist der Grund der gegen-wärtige» Einstellung seiner Verfolgung. Während wirhier sprechen, hört dieser Grund ans. Ehe der Zeigerder Uhr die Stunde des Mittags erreicht, wird der Car-dinal -nicht mehr sehn. In diesem Augenblick ist

Dein Freund, Jean Nicot, bei dem Fürsten von-."