Druckschrift 
2 (1842)
Entstehung
Seite
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Ideale. Laßt nur mich auch einmal Euch zwei Gemäldeentwerfe». Clarence Glyndon kehrt nach England zurück:er hcirathct eine Dame ihm gleich an Vermögen, mitFreunden und Verwandten, welche einen dernnnftigenEhrgeiz begünstigen. Er hat ein Hand, wo er selcheempfangen kann, deren Bekanntschaft ein Borthcil undeine Ehre ist; er hat Muße, die er nützlichen Studienwidmen kann; sein Ruft auf solidem Fundamente ruhend,wächst im Munde der Menschen. Er schließt sich an einePartei an, er tritt ein in das politische Leben; seine neuenVerbindungen fördern seine Zwecke. Mit fnnfnniwierzigJahren was mag da, aller Wahrscheinlichkeit nach,Clarence Glmidon scpn? Da Ihr Ehrgeiz besitzt, überlasse ich Euch die Entscheidung dieser Frage. Jetzt zu demandern Gemälde! Clarence Glyndon kehrt nach Englandzurück mit einer Fran, die ihm kein Geld zubringen kann,wenn er sie nicht der Bühne preis gibt; so schön, daßJedermann fragt: Wer sie ien, und Jedermann hört: dieberühmte Sängerin Pisani. Clarence Glyndon schließtsich ein, um Farben zu reiben und Gemälde zu malenim Stpl der großen historische» Schule, die kein Menschkaust. Es herrscht selbst ein Vorurthcil gegen ihn ror,weil er nicht auf der Akademie stndirt hat, als scy er nurein Dilettant. Wer ist Mr. Clarence Glyndon? O! derGatte der berühmten Pisani! Was sonst? O! er stelltso große Gemälde aus. Der arme Mann! sic haben wohlin ihrer Art Verdienst; aber Tcnicrs und Wattcau sagenEinem mehr zu und sind beinahe ebenso wohlfeil. Cla-