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in England kein Mensch daran glauben würde, daß einjunger Engländer von ansehnlichem Vermögen und acht-barer Geburt, der eine Sängerin von einem Theater inNeapel heirathet, nicht jämmerlich cingefangen wordensey. Ich möchte Euch einen so unwiederbringlichen Scha-den in Eurer Stellung in der Gesellschaft ersparen. Be-denkt, wie dielen Kränkungen Ihr ansgesetzt sehn werdet;wie viele junge Männer Etter Haus besuchen, und wieviele junge Frauen es eben so sorgfältig meiden werden?"
„Ich kann meine eigene Lebensbahn wählen, fürwelche die alltägliche Gesellschaftswelt nicht wesentlich ist-Jch kann die Achtung der Welt meiner Kunst verdanken,und nicht den Zufällen der Geburt und des Vermögens."
„Das heißt, Ihr beharrt noch immer bei Eurerzweiten Thorheit — dem abgeschmackten Ehrgeiz, Lein-wand zu übcrschmiercn. Der Himmel verhüte, daß ichEtwas sagen sollte gegen die löbliche Industrie einesMannes, der einen solchen Beruf treibt um seines Unter-halts willen; aber bei Mitteln und Verbindungen, dieEuch im Leben emporbringen können, warum freiwilligzum Künstler Euch erniedrigen? Als ein Talent fürmüßige Stunden ist es in seiner Art ganz schön und gut;aber als Lebensberuf ist cs ein Wahnsinn."
„Künstler sind die Freunde von Fürsten gewesen."
„Sehr selten, glaube ich, im nüchternen England.Dort, im großen Mittelpunkt der politischen Aristokratie,ist, was die Leute respektiren, das Praktische, nicht dasBulwer'« Romane. XVVI. 6