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„Gut, wenn ich Euch nicht fragen darf, sey es so;aber wenigstens raihct mir, was thun?"
„Wollt Ihr meinem Rathc folgen ?"
„Warum nichl?"
„Weil Ihr von Natur muthig seyd; Ihr liebt Auf-regung und Geheimuiß, Ihr liebt es, der Held einesNomanS zu seyu. Ricthe ich Euch, Neapel zu verlassen:würdet Ihr cs thun, so lange Neapel einen Feind enthält,mit dem Ihr Euch messen, eine Geliebte, der Ihr EureHuldigung fortwährend darbriugcn möchtet?"
„Ihr habt Recht," sagte der junge Engländer mirEnergie. „Nein! und Ihr könnt mich uni eines solchenEntschlusses willen nicht tadeln!"
„Aber es bleibt Euch noch eine andere Bahn offen;liebt Ihr Viola Pisani aufrichtig und innig? Wenn dieß,so heirathct sie und bringt eine junge Frau in Eure Hel-math mit."
„Aber," antwortete Glpndou verwirrt, „Viola istnicht von meinem Stande. Auch ihr Beruf ist — kurz,ich bin gefesselt durch ihre Schönheit, aber ich kann sienicht heirathen."
Zauoni runzelte die Stirne.
„Dann ist eure Liebe nur selbstsüchtige Lust, und ichrathe Euch zu Eurem eigenen Glück nicht mehr. JungerMann, das Schicksal ist weniger unerbittlich, als es scheint.Die Mittel und Wege des großen Beherrschers des Welt-alls sind nicht so dürftig und beschränkt, daß er den Meu-
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