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„Es ist wieder ein Sandkorn mehr ans dem gewal-tigen Stundenglas heraus," sagte er vor sich hi» ninrmelnd, „und doch vermag die Zeit kein Atom dem Unend-lichen weder hinzuznfügen noch zu entziehen ! Du meineSeele, Du Lichtes, Du ,4uxoci4es! * warum steigst Duaus Deiner Sphäre herab — warum aus dem ewigen,sternenähnlichen, lcidenschaftlosen Heitern trittst Dn zu-rück in die Nebel des dunkeln Sarkophagcs? Wie lange,durch zu herbe Erfahrung belehrt, daß Gemeinschaft mitden Wesen, welche sterben, bei aller Süßigkeit doch nurLummer bringt, hast Dn begnügt in Deiner majestätischenEinsamkeit gehaust und gelebt?"
Wie er so vor sich hinmnrmelte, brach einer der frühesten Vögel, welche den Morgen begrüßen, plötzlichtn Gesang aus unter den Orangenbäumen im Gartenunter seinem Fenster. Plötzlich antwortete Gesang demHkesang, und der Gatte, erweckt durch die Töne, gab dem
* — ein dci tcn mystischen Platonikern l>c-
liebtes Wort: ör«-»
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, xcr^ r»' «r^. ülnie. .4nt. II.Der Sinn dieses schönen Satzes der alten Philosophie, den.wie Bayle in seinem Artikel über Cornelius Agrippa richtig bemerkt, die neuern Quietisten, wiewohl ohne Glück,nachzuahmen versucht haben, ist der: daß die Sphäre derSeele licht sep, wenn nichts Aeußcrliches mit der Seeleselbst in Berührung komme; von ihrem eignen Licht abererleuchtet, schaue sie die Wahrheit aller Dinge, und dieWahrheit in ihr selbst.