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war sie ganz geeignet n»d im Stande mitzufnhlen »nd zntrösten. Eine Vertrante von Viola's ganzem, tiefem Her- ^zen konnte sie nimmcrnichr scpn, denn dicsi Herz konnte nieWorte finden für alle seine Geheimnisse. Aber das Ver-trauen, das ihr Viola schenken konnte, war sie bereit, s
mit dem vorwurfslosesten Mitleid und der grüßten Dienst- ^
Willigkeit zn erwiedcrn. ^
„HabtIhrhcranSgcbracht, Wer er ist?" fragteVio- lla, als sie jetzt mit Gianetta allein in dem Wagen sichbefand, , !
„Ja, cS ist der berühmte Signor Zanoni, über wel- ichen alle die vornehmen Damen närrisch geworden sind. ISie sagen, er sey so reich! v! so viel reicher als alle die sInxlcsi — nicht. als ob nicht Signor Glyndvn —" '
„Halt ei»!" untdrbrach sie die junge Schauspielerin.„ZanoniI Sprich nicht mehr von dem Engländer!" ^
Der Wagen kam jetzt in den minder bevölkerten,entfernteren Theil der Stadt, wo Viola'S HanS lag, alser plötzlich hielt.
Gianetta, beunruhigt, streckte den Kopf durch dasFenster und sah bei dem blassen Licht des Mondes, daßder Kntscher, von seinem Sitz herabgerissen, schon in denArmen zweier Männer gebunden lag, im nächsten Augen-blick war der Schlag heftig aufgcriffen, und eine großeGestalt in Maske und Mantel erschien.
„Seyd ohne Furcht, holdeste Pisani i" sagte er mitsanfter Stimme, „kein Leid soll Euch geschehen!" Da-mit schlang er seine Arme um den Leib der schönen Sän-