Druckschrift 
2 (1842)
Entstehung
Seite
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Glyndon blieb, und nach wenigen Augenblicken, wäh-rend welcher Gianetta Vorstellungen machte und Violawiderstrebte, war das Anerbieten doch angenommen. Gia-netta und ihre Schutzbefohlene stiegen in den Wagen, nndGlyndon blieb vor der Thnre des Theaters zurück, um zuFuß heimzngchcn. Die geheimnißvolle Warnung Zano-ni'S fiel ihm jetzt plötzlich ein; er hatte sie vergessen inseinem Liebhabcrverdruß über Viola's Benehmen. Jetzterachtete er für räthlich, vor einer Gefahr auf der Hutzu sehn, welche ihm von so mysteriösen Lippen verkündetworden war; er sah sich nach Bekannten um; das Thea-ter entleerte sich von seiner Znschauermenge; sic stießenund drängten und preßten ihn von alten Seiten, aber erentdeckte kein bekanntes Gesicht. Während er unentschlossendastand, hörte er Mcrvale's Stimme ihm rufen, nnd zuseinem großen Trost sah er, wie dieser Freund durch dasGedränge sich einen Weg bahnte.

Ich habe Euch," sagte er,einen Platz im Wagendes Grafen Cetora besprochen. Kommt mit, er wartet aufuns."

Wie gütig von Euch! Wie fandet Ihr mich denn?"

Ich begegnete Zanoni tm Gange.Euer Freundsteht vor der Thüre des Theaters,"" sagte er;laßt !ihn heute Abend nicht zu Fuß heim gehen; die Straßensindnichtimmer sicher."" Ich erinnerte mich sogleich, daßEiner der calabresischen Bravo'S seit den letzten paarWochen sein Wesen in der Stadt treibt; und da ich plötz-lich auf Cetora stieß doch hier ist er selbst."