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Er deutete nach der siciltschen Küste. „Was?" sagte icherstaunt, „nicht neben Eurem Vater in der Kirche SanGeunaro?" Wie ich dieß sagte, veränderte sich sein Ge-sicht fürchterlich — er stieß einen durchdringenden Schreiaus — das Blut strömte ihm auS dem Mund und ersank tvdt hin. Der seltsamste Theil der Geschichte kmnmtnoch. Wir begruben ihn in der Kirche San Gennaro.Hiebei Huben wir seines Vaters Sarg auf; der Deckelschlug um, als man ihn rückte, und das Gerippe wardsichtbar. In der Höhlung des Schädels fanden wir einensehr dünnen Draht von scharfem Stahl; dieß erregte Er-staunen und Nachforschung. Der Vater, reich und geizig,war plötzlich gestorben, und, wegen der heißen Witterung,wie mau sagte, sehr schnell begraben worden. Nachdem-einmal der Verdacht rege geworden, wurde eine genaueUntersuchung angestellt. Des alten Mannes Diener wardpeinlich verhört, und gestand endlich, daß der Sohn denVater gemordet habe; das Mittel war sinnreich; der Drahtwar so dünn, daß er bis ins Hirn drang und nur EinTropfen Blut heraustrat, den die grauen Haare versteck-ten. Der Mitschuldige wird hingerichtct werden."
„Und Zanoni — legte er Zengniß ab? erklärte erWie —"
„Nein," unterbrach der Graf: „er erklärte, er habezufällig an dem Morgen die Kirche besucht; er habe denGrabstein des Grafen Ughelli betrachtet; sein Führerhabe ihm gesagt, dessen Sohn sey in Neapel, ein Ver-schwender und Spieler. Während wir am Spiele saßen,