Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
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ei» Geist in Jammer und Todesangst von den verlornenSchatten empor riefe und sichte zn den Engeln, die erin weiter Ferne jenseits der ewigen Kluft erschaute. Sicwechselten Blicke des ängstlichen Erstaunens. Sie stürztenin das Haus sie eilte» in das Zimmer. Pisani wandtesich um, und sein Blick, voll geisterhafter Klarheit und ge-bieterischer Strenge, scheuchte sie zurück. Die schwarzeMantilla, der verblichene Lorbeerkranz lagen vor ihm.Viola'S Herz errieth Alles ans Einen Blick sic spranghin, zn seinen Kniecn, sie umschlang sie:Vater, Vater,ich bleibe Dir noch!"

Die Wehklage hörte ans die Noten verändertensich; in verworrenen Empfindungen die halb dem Men-schen, halb dem Künstler angchörten verknüpfte sichder Schmerz, noch immer eine Melodie, mit süßerenTönen und Gedanken. Die Nachtigall war der Verfol-gung entflohen sanft, luftig, engelleicht ertönten einenAugenblick die Noten und starben dann dahin. Das In-strument fiel zu Boden nnd seine Saiten sprangen. Manhörte das Schwirren bei der tiefen Stille. Der Künstlersah ans sein knicendes Kind nnd dann ans die zerrissenenSaiten....Begrabe mich an ihrer Seite;" sagte ermit sehr ruhiger, leiser Stimme,nnd dieses hier nebenmir!" Und mit diesen Worten wurde sein ganzer Körperstarr, wie wenn er Stein geworden. Der letzte Wechseldrückte sich in seinem Gesicht aus. Er siel plötzlich schwerzu Boden. Auch hier waren die Saiten, die Saitendes menschlichen Instruments, gesprungen. Im Fallen