Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
Seite
97
Einzelbild herunterladen
 

07

auf seiner Oberfläche machen den Mond leuchtend für dieMenschen. Giovanni Paestello, älacsii-o üi Oa>,o>la,wenn Deine sanfte Seele des Neides fähig wäre, esmüßte Dich kränken, Deinen Elfrida nnd Deinen Ptrrobet Seite gelegt, und ganz Neapel in phantastischemTaumel der Sirene uachlanfen zu sehen, über derenTakte Du Dein sanftes Haupt bekümmert schütteltest. AberDu, Paestello, ruhig in dem langen Glück Deines Ruh-mes, weißt, daß das Nene seinen Tag haben will, nndtröstest Dich, daß die Elfrida und der Pirro ewig lebenwerden. Vielleicht ein Irrthum, aber mittelst solcher Irr-thümer siegt der ächte Genius über den Neid. Du wün-schest unsterblich zu leben, sagt Schiller, lebe ün Ganzen!Um über die Stunde erhaben zu seyn, lebe tn DeinerSelbstachtung. Das Publikum würde jetzt willig sein Ohrfür die Variationen und Passagen hingeben, die man einstansznzischen pflegte. Nein! Pisani hat zwei Drittheileseines Lebens schweigend an seinem Meisterstücke gearbei-tet; diesem kann er Nichts mehr hinznfügen, wie sehrer auch die Meisterstücke Anderer zu verbessern suchenmochte. Ist das nicht gewöhnlich? der geringste kleineKritiker, wenn er ein Werk der Kunst beurtheilt, pflegtzu sagen:Schade für dies, und Schade für jenes,"das sollte verändert das weggelassen werden." Ja,mit seiner drahtencn Vtollnsatte wird er selbst seine ver-fluchten Variationen knarrend anfspielen. Aber laßt ihnhüisitzen und selbst koinpoiiiren! dann sieht er nicht, wasBulwer'i Romane. X6V. 7