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1 (1842)
Entstehung
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über dem Knie, auf dem sie von Zeit zu Zeit ihr Augegedankenlos hinlaufen läßt, zu sehen, wie das Nebenlaubvon dem Bogengitter über der Thüre hinten sic umrankt,und die trägen Boote mit weißen Segeln auf der Seehinschwinimc», die sich vor ihr ausbreitet.

Wie sie so, mehr träumend als denkend, saß, ging einMann, von der Seite desPosilipo herkommend, mit lang-samen Schritten und niedergeschlagenen Augen, dicht amHause vorüber, und Viola, die plötzlich aufschaute, fuhrin einer Art Schrecken auf, als sie den Fremde» erkannte.Sie stieß einen unwillkührlichen Nus aus, und der Ca-valier wandte sich um, sah sie, und blieb stehen.

Er stand eiu paar Augenblicke zwischen ihr und demsonnbeglänztc» Ocean, und betrachtete mit einem Schwei-gen, zu ernst und zu sanft für die Keckheit der Galanterie,das errötheude Antlitz und die junge, schlanke Gestalt vorihm; endlich sprach er,

Sepd Jhr glücklich, mein Kind;" sagte er in einembeinahe väterlichen Tone,über die Laufbahn, die vorEuch liegt? Von SechSzchu bis Dreißig ist die Musikdes tönenden Applauses süßer, als alle Musik, die EurerStimme entströmt,"

Ich weiß nicht," versetzte Viola stammelnd, aberermuthigt durch die fließende Sanftheit des Tones, wo-mit sie angeredet wurde,Ich weiß nicht, ob ich jetztglücklich bi», aber ich war es vorige Nacht, Und ich fühleauch, Ecccllcnza, daß ich Euch zu danken habe, obwohlIhr vielleicht kaum wißt, warum."