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wobencs Geschick träumend zu erschauen, eine dunkle undeiskalte Ahnung fis in ihr tiefstes Selbst znrückbeben ge-macht hatte, ES war ein plötzlich gefundenes Etwas,das lange schon tausend rastlose Wünsche und eine unbe-stimmte Sehnsucht, weniger des Herzens als des Geistes,gesucht hatten; nicht wie wenn die Jugend den Einen,ihrer Liebe bestimmten entdeckt, sondern wie wenn derGelehrte, lang dem Schlüssel einer Wahrheit in der Wis-senschaft nachgehend, ihn halbdämmernd vor sich glänzen,ihn winken, zurückweichen, locken, und dann wieder ver-schwinden steht. Sie sank zuletzt in einen unruhigenSchlummer, gestört und gequält von ungestalteii, fließen-den, formlosen Phantomen; und erwachend als die Son-ne, durch einen Schleier trüber Wolken, mit kränklichemStrahle durch das Fenster hereinblinzte, hörte sie ihrenVater frühe wieder zu seiner Einen Beschäftigung zn-rückgekehrt und seinem Hausgeist eine leise trauernde Weise,wie einen Klaggesang um Todte, entlockend.
„lind warum," fragte sie, als sie in das untereZimmer hinuntergesticgen war, „warum, mein Vater,war Cure Begeisterung so traurig nach der Freude derletzten Nacht?" — „Ich weiß es nicht, Kind. Ich gedachtefröhlich zu seyn und eine Melodie Dir zu Ehren zu kom-poniren, aber der da ist ein eigensinniger Gesell,—und er wollte es so haben,"