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einen Nebel unbehaglichen Erstaunens. Er kämmt amTheater an, er steigt bei dem großen Thar aus — er drehtsich um und um, und schaut nach allen Seiten — er ver-mißt Etwas. — Wo ist die Violine? Ach, seine Seele,sein tiefstes Selbst ist zurückgeblieben! Er ist nur einAutomat, das die Lakaien die Treppen hinauf führen,durch den Gang in die Loge des Cardiuals. Aber jetzt —was stimm auf ihn herein? Ist es ein Traum? Der ersteAkt ist vorüber (man ließ ihn erst holen, als der Erfolgnicht mehr zweifelhaft schien). Ter erste Akt hat Allesentschieden. Das fühlt er aus der elektrischen Sympa-thie, welche jedes einzelne Herz auf einmal mit einemgroßen Publikum verbindet. Er erkennt es aus der athem-loseu Stille dieser Menge — er erkennt cs selbst aus demaufgehobenen Finger des Cardinals. Er steht seine Violaauf der Bühne, strahlend in ihren Gewändern und Edel-steinen — er hört ihre Stimme durch das Herz jedesEinzelnen von Tausenden dringen! Aber die Scene —die Rolle — die Musik! Es ist sein anderes Kind — seinunsterbliches Kind — das Geisterkind seiner Seele —sein Liebling von vielen Jahren der verborgenen Geduldund des schmachtenden Genius — sein Meisterstück —seine Oper: die Sirene!
Das also war das Näthscl, das ihn so erbittertdas die Ursache des Streites mit dem Cardinal — dies dasGeheimnis, das nicht kund werden durfte, bis der Erfolgerrungen war, und die Tochter ihres Vaters Triumphmit ihren, eigenen vermählt hatte!