Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
125
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welchen die Herren in der Gesellschaft begierig griffen;dann zog er der Reihe nach zuerst einen Brief an Camilla,dann einen an Vaudemont, und drittens einen an ihnselbst heraus.

Ich wünsche, daß keine Umstände gemacht werden,Monsieur de Vaudemont; bitte, entschuldigt mich undfolgt meinem Beispiel; ich sehe, dieser Brief ist von mei-nem Sohn;" und er erbrach das Siegel.

Der Brief lautete so:

Mein lieber Vater, beinahe gleichzeitig mitdiesem Brief werde ich bei Euch eintreffen. So krank ichbin, habe ich doch keine Rühe, als bis ich Euch sehe, michmit Euch berathe. Die überraschendste die peinlichsteKunde ist mir so eben mitgctheilt worden. Es ist mir wieein Traum! Sie ist von der Art, daß sie nur mündlicheMittheilung zuläßt.

Euer zärtlicher Sohn

Arthur Beaufort."

Boulogne.

Nachschrift.Dieser Brief geht mit demselbenPacketboot, das ich selbst besteigen werde, und kann Euchnur ein paar Stunden vor meiner Ankunst zukommen."

Mr. Beauforts zitternde Hand ließ den Brief fallen er griff nach der Armlehne des Stnhls, um sich selbstdes Fallens zu erwehren. Es war klar, derselbe Besuch, derihn verfolgt, hatte jetzt seinen Sohn aufgesucht. Es über-fiel ihu die Angst, sein Sohn möchte den Zeugen gehörthaben möchte überzeugt seyn, Sei» Sohn selbst erschien