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seiner Vermuthungen, die er wünschte, heranSgebrachthatte, denn Vaudemont parirte leicht genug die nicht ebenlistigen Fragen Camillas, — drang mit so lebhafter Gast-lichkeit in ihn, zu bleiben, und ließ selbst Camilla, gegenihren Willen und selbst trotz ihren Gegenvorstellungen —(sie hatte solche nie zuvor gegen Vater noch Mutter zumachen gewagt) die Worte herauSstammcln: „KönntetIhr nicht noch einige Tage bleiben?" daß Vaudemontnur zu vergnügt war, seiner eignen Neigung folgen zukönnen — und so bewegte er sich noch einige Zeit vor denAugen des Mr. Beaufort — finster, unheildrohend, schweig-sam, räthselhast — wie ein aus den Nahmen hcrausge-trctncs Familiengemälde. Vaudemont schrieb jedoch anFanny und entschuldigte sein längeres Ausbleiben; undverlangend, von ihr Nachrichten über ihr und SimonsBefinden zu erhalten, bat er sie, ihren Brief nach seinerWohnung in London zu addressiren, die er ihr bezeichnet?,von wo er ihm, falls er seine Abreise noch länger auf-schöbe, Übermacht werden würde. Er that dies jedoch erst,als er nach Lilbnrnes Abreise mehrere Tage noch in Beau-fort-Court verweilt hatte, und zwei Tage vor dem ereigniß-reichen Tage, der seinen Besuch schloß.
Die jetzt sehr verminderte Gesellschaft war beim Früh-stück, als der Diener, wie gewöhnlich, mit dem Briefsackeintrat. Mr. Beaufort, der in dem kleinen Ceremoniell desLebens immer wichtig thuend und abgemessen sich benahm,eröffnete den kostbaren Schatz mit langsamer Würde, zogdie Zeitungen heraus, die er auf den Tisch warf und nach