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Achtes Kapitel.
Wie der Wind
Seufzt, dringt ein namenloser Wohlgeruch
Don de» Orangenbäumen her,
* * *
Steh auf Olympia, Sie schläft gesund!
Ho! endlich regt sie sich,
Barry Cornwall.
Am nächsten Tage sah Sarah Fanny den kleinenSchatz zählen, den sie so lange und so mühselig für dasGrabmal ihres Wohlthäters zusammengespart hatte. Siebrauchte das Geld nicht mehr für diesen Zweck; Fannyhatte einen andern ausgefunden; sts sagte Sarah und Si-mon Nichts davon. Aber es schwebte ein eigenthümlicheS,selbstgefälliges Lächeln um ihren Mund, als sie mit ihrerArbeit sich beschäftigte, welches die Alte betroffen machte.Spät Mittags ertönte des Postboten ungewohntes Pochenan der Thüre. Ein Brief! — ein Brief für Miß Fanny!Ein Brief— der erste, den sie in ihrem Leben erhalten.Und er war von ihm! und er fing an: „Liebe Fanny!"Vaudemont hatte sie hundertmal „liebe Fanny" genannt,und der Ausdruck war etwas ganz Gewöhnliches geworden.Aber das „Liebe Fanny!" erschien ihr geschrieben ganzanders! Der Brief konnte nicht leicht kürzer, und, Alleserwogen, kälter seyn. Aber das Mädchen fand keinen Feh-ler darin. Er fing an mit: „Liebe Fanny!" und schloßmit: „Aufrichtig der Eurige!" „Aufrichtig der Eurige —