werde; er reiste immer bei Nacht—schlief gut unter-wegs — und verlor so keinen Tag.
„Und es ist doch so lange, daß Ihr Arthur nicht mehrgesehen," sagte Mr. Beaufort, ihm Gegenvorstellungenmachend, „und ich erwarte ihn jeden Tag."
„Thut mir sehr leid — der beste Mensch von derWelt — aber die Sache ist die, daß ich selbst nicht ganzwohl bin. Ich bedarf etwas Seeluft; ich werde nach Do-ver oder Brighton gehen. Aber ich denke, Ihr werdet dasHaus wieder voll haben um Weihnachten; in diesem Fallewerde ich mit Vergnügen meinen Besuch wiederholen."
Die Sache war die, daß Mr. MarSdeu, ohne Lil-burnes Verstand einerseits, und seine Laster andrerseits,wie jener adelige Sensualist eines der zerbrochnen Stückedes großen Spiegels — das eigne Ich — war. Manbemerkte in der Gesellschaft, daß er immer die Plätzebesuchte, wo Lilburne Karten spielte, sorgfältig sich danneinen andern Spieltisch wählte, und ebenso sorgfältigimmer auf Lilburne wettete. Die Spieltische waren jetztabgebrochen; Vaudemonts Ueberlegenheit im Schießen,und die Art, wie er das Gespräch der Waidmänner inAnspruch nahm, verdroß ihn. Er fühlte sich gelangweilt— bekam Lust zu gehen — und ging. Vaudemont fühlte'daß auch für ihn der Zeitpunkt zum Aufbruch gekommen;aber Robert Beaufort — der in seiner Gesellschaft diepeinliche Bezauberung des Vogels gegenüber der Boaempfand, der ihn mit Haß da sah, und doch fürchtete, ihnabreisenzu sehen, und der noch nicht alle die Bestätigungen