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„Er! — Niemals!" sagte Camilla erröthend und dannerblassend.
„Aber er steht so ans. Ha! Du sagst also Nichts.Gut, gut, cntmuthige ihn nicht; das heißt, ja, entmnthigeihn nicht. Sprich mit ihm, so viel Du kannst — srageihn über sei» früheres Leben. Ich habe einen besonder»Wunsch davon zu wissen — es ist von großer Wichtigkeitfür mich."
„Aber mein lieber Vater!" sagte Camilla zitterndund ganz verwirrt, „ich fürchte diesen Mann — ich fürchte— ich fürchte —"
Wollte sie sagen: „Ich fürchte mich?" Ich weißnicht; aber sie stockte und brach in Thränen aus.
„Zum Henker mit den Mädchen!" murmelte Mr.Beaufort; „immer heulen sie, wenn sie Einem etwasNutz sehn sollten. Geh hinab, trockne Deine Augen —thu, was ich Dir sage — bring von ihm heraus, so vielDu kannst. Ihn fürchten! — ja, ich glaube, sie thut eS!"murmelte der arme Mann, als er die Thürc schloß.
Was Wunder, wenn von dieser Zeit an CamillasBenehmen gegen Vaudemout noch verlegener war als je?was Wunder, wenn er diese Verlegenheit sich nach denGefühlen seines Herzens deutete? Beaufort sorgte dafür,sie noch öfter als vorher mit ihm in Berührung zu brin-gen; er erheuchelte plötzlich eine kriechende, schmeichle-rische Artigkeit gegen Vaudemont; er war überzeugt, erliebe Musik; was er von der neuen Melodie halte, welcheCamilla so sehr gefalle? Er mußte ein Kenner der Land-