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6 (1841)
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und er kann Euch riüiüren, so nehmt ihn in die Fami-lie auf, und macht sein Geheünniß zum unsrigen! Ichmuß gehen und mich legen; ich habe mich zu sehr ausgeregt."

In großer Bestürzung begab sich Beaufort sogleichzu Camilla. Seine Nervenausregung verrieth sich, obgleicher ein schauerliches Lächeln erzwang, und ausnehmendkalt und gesammelt zu sehn sich bestrebte. Seine Fragen,welche sie verwirrten und in Unruhe setzten, brachten baldden Umstand heraus, daß Vaudemont von den Mortonsgesprochen, gleich das erste Mal, wo er ihr vorgestellt wor-den; daß er später oft darauf angespielt, und zuerst sehrvon dem Vvrurtheil eingenommen zu seyn geschienen habe:daß der jüngere Bruder unter der Obhut der Beausortsstehe; am Ende aber habe er sich dem Anschein nach,wiewohl mit Widerstreben, vom Gegentheil überzeugt.Robert, wie unruhig er auch war, behielt wenigstens soviel von seiner natürlichen Schlauheit, daß er seinen Ver-dacht: Vaudemont sey Philipp Morton selbst, nicht mer-ken ließ; denn er fürchtete, seine Tochter möchte diesenVerdacht dem Gegenstand desselben verrathen.

Aber," sagte er mit einer Miene, welche, wie ermeinte, Vertrauen gewinnen sollte,ich glaube fast, erkennt die jungen Leute. Ich möchte gern selbst mehr vonihnen wissen. Suche Alles, was Du kannst, von ihm zuerfahren, und sag' es mir, und ich sage ich sage,Camillahi, hi, Du hast eine Eroberung gemacht,D» kleine Thörin, Du! Hat er, dieser Vaudemont, Dir jegesagt, wie sehr er Dich bewundere?"