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Schmerz, indem sie Fannys Hand faßte. „So viele jungePersonen, gut und harmlos, ja, wie Ihr, sind schon insVerderben gerathen. Aber Ihr versteht mich nicht. MißFanny, hört mich an; ich muß versuchen Euch deutlichzu machen, was ich sagen wollte. Dieser Mann — dieserGentleman — so stolz, so schön gekleidet, so vornehm,wird Euch nie heirathen, nie — nie! Und wenn er jesagt, er liebe Euch, und Ihr sagt ihm, Ihr liebet ihn,undJhrheirathet einander nicht, so werdet Ihr zu Grundegerichtet und elend scyn und sterben — sterben an einemgebrochenen Herzen!"
Der Ernst in Sarahs Wesen besänftigte und er-schreckte beinahe Fanny. Sie sank in ihren Stuhl zurückund ließ die Alte einige Augenblicke ihre Hand liebkosenund mit Thränen benetzen, in einem Stillschweigen, dasdie dunkelsten und stürmischsten Gefühle verhehlte, welcheFanny bis jetzt empfunden. Endlich sagte sie:
„Warum sollten wir uns nicht heirathen, wenn ermich liebt?— er ist nicht mein Bruder! — wahrhaftig erist es nicht! Ich will ihn nie wieder so nennen."
„Er kann Euch nicht heirathen," sagte Sarah, miteiner Art rohem Edelsinn entschlossen, bei dem zu behar-ren, was sie als ihre Pflicht erkannte; „Ich will Nichtssagen vom Geld, weil das nicht immer in Anschlag kommt.Aber er kann Euch nicht heirathen, weil Leute, die sound so erzogen sind, nie Solche heirathen, die andersausgewachsen und erzogen sind. Ein Gentleman von dieser