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Der Fremde bückte sein hohes Haupt und flüsterte inMr. Mortons ahnungsvolles Ohr:
„Eure Neffen!"
Mr. Morton war im eigentlichsten Sinne betäubt.Ja. gewiß war es ein böser Spuck! Er stierte den zweitenGast an. und glaubte etwas lleberirdischcs und Ueber-natürlicheS an ihm zu entdecken. Er war so groß, so schwarz,so finster und so fremd. War eS der nicht zu Nennendeselbst, der gekommen war, denLeinwandhändlcr zu holen?Wieder die Neffen! Der Oheim der Kinder im Wald imMährchen konnte kaum ärger erschrecken über die Frage.
„Sir," sagte Mr. Morton endlich, seine Fassung undWürde wieder sammelnd, und etwas mürrisch, — „Sir,ich weiß nicht, warum Andere sich in meine Familienan-gelegenheiten mischen wollen. Ich frage andre Leute nichtnach ihren Neffe». Ich habe keine Neffen, von denen ichwüßte."
„Vergönnt mir, Euch einen Augenblick allein zusprechen."
Mr. Morton seufzte, zog seine Beinkleider in die Höhe,und führte seinen Besuch in das Wohnzimmer, wo MrS.Morton, nachdem sie mit den Waschrechnnngen fertig ge-worden, beschäftigt war, Blasen über Töpfe mit Einge-machtem zu binden. Die älteste Miß Morton, ein jungesFrauenzimmer von fünf bis sechs und zwanzig Jahren, imBegriff stehend, sich sehr vortheilhaft zu verheirathen miteinem jungen Gentleman, welcher mit Kohlen handelteund die Violine spielte (denn N-war eine sehr mufika-