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gebettelt hätte, ich könnte ihm ja Wohl einen Schilling ge-währen! Ich will ihm nach!" Mit diesen Worten eilte erzurück in den Laden, aber der Mann war fort — der Regenströmte herab — Mr. Morton hatte seine Schuhe an —er schneuzte sich und ging an den Ladentisch zurück. Auchhier stieg vor seiner Erinnerung das blasse Antlitz seinertvdten Schwester auf; und eine Stimme flüsterte ihm insOhr: „Bruder, wo ist mein Kind?"
„Pah! es ist nicht meine Schuld, daß er davon lief.Bob, geh und hole mir die Grafschaftszeitung."
Mr. Morton hatte sich wieder gefaßt, und war ganzvertieft in eine Untersuchung wegen Mordes, als ein zwei-ter Fremder stolz und vornehin in den Laden trat. Der neueAnkömmling, in einen Pelzkragen gehüllt, mit einem star-ken Schnurrbart, und einem Auge, das mit Einem Blickden ganzen Laden, vom Prinzipal bis zum Jungen, vonder Decke bis zum Fußboden umfaßte, hatte das Anseheneines Ausländers und zugleich eines Soldaten. Aller Au-gen hafteten auf ihm, als er einen Augenblick stehen blieb,und dann auf den Aldermann zugehend, sagte:
„Sir, Ihr sepd ohne Zweifel Mr. Morton?"
„Zu Euern Befehlen, Sir," sagte Roger, unwill-kürlich sich erhebend.
„Nun denn, ein Wort mit Euch in Geschäften."
„Geschäften!" wiederholte Mr. Morton, und wurdesehr blaß, denn er sing an zu glauben, er werde von Ge-spenstern geneckt. „Etwas, das meinen Handel betrifft,Sir? Ich wäre—"
Bulwer'S Romane. X6M.
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