Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen
 

32

Ich bin ein sehr armer Mann, Sir."

Mr. Morton scheute zurück.

Arm! Ha ganz gut, ganz gut. Ihr seyd wohljetzt mit Eurem Anliegen fertig. Guten Tag, gutenTag. Ich bin beschäftigt."

Der Fremde zupfte einen Augenblick an seinem Hut drehte die Thürschnalle herum und schielte unter sei-nen grauen Augbranen hervor den stattlichen Kaufmannan, der, beide Hände in die Taschen gesteckt, den Mundzusammengeschnürt, als wolle er sagen: Nein! unruhighinter der Mrs. Morton Stuhl sich bewegte. Er seufzte,schüttelte den Kopf, und verschwand.

MrS. Morton zog die Glocke; die Magd trat ein.

Wische den Teppich ab, Jenny; so schmutzigeFüße! Mr. Morton, es ist ein Brüsseler!"

Es war nicht meine Schuld, meineLiebe. Ich konntenicht vor dem ganzen Laden Familicnsachen verhandeln.Weißt Du wohl, ich hatte die armen Jungen ganz ver-gessen. DaS beunruhigt mich. Die arme Catharine! sieliebte sie so zärtlich! Und der Sidney war solch ein hüb-scher Knabe! WaS mag aus ihnen geworden seyn? MeinHerz macht mir Vorwürfe. Ich wollte, ich hätte denMann weiter gefragt."

Weiter! ha, er war ja eben im Begriff zubetteln!"

Betteln ja sehr wahr!" sagte Mr. Morton,unentschlossen inne haltend; und dann mit herzhaftemTone schrie er:lind, Gott verdamm' mich, wenn er