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„Ich bin ein sehr armer Mann, Sir."
Mr. Morton scheute zurück.
„Arm! Ha — ganz gut, ganz gut. Ihr seyd wohljetzt mit Eurem Anliegen fertig. Guten Tag, — gutenTag. Ich bin beschäftigt."
Der Fremde zupfte einen Augenblick an seinem Hut— drehte die Thürschnalle herum — und schielte unter sei-nen grauen Augbranen hervor den stattlichen Kaufmannan, der, beide Hände in die Taschen gesteckt, den Mundzusammengeschnürt, als wolle er sagen: Nein! unruhighinter der Mrs. Morton Stuhl sich bewegte. Er seufzte,schüttelte den Kopf, und verschwand.
MrS. Morton zog die Glocke; — die Magd trat ein.
„Wische den Teppich ab, Jenny; — so schmutzigeFüße! Mr. Morton, es ist ein Brüsseler!"
„Es war nicht meine Schuld, meineLiebe. Ich konntenicht vor dem ganzen Laden Familicnsachen verhandeln.Weißt Du wohl, ich hatte die armen Jungen ganz ver-gessen. DaS beunruhigt mich. Die arme Catharine! sieliebte sie so zärtlich! Und der Sidney war solch ein hüb-scher Knabe! WaS mag aus ihnen geworden seyn? MeinHerz macht mir Vorwürfe. Ich wollte, ich hätte denMann weiter gefragt."
„Weiter! — ha, er war ja eben im Begriff zubetteln!"
„Betteln — ja — sehr wahr!" sagte Mr. Morton,unentschlossen inne haltend; und dann mit herzhaftemTone schrie er: „lind, Gott verdamm' mich, wenn er