Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
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leidend, sprach wenig. Die beiden Spencers waren nochstiller. Aber der Jüngere saß neben der Geliebten undBeider Herz war voll; und am Abend wußten sie sich bei-seite in eine Ecke am Fenster zu schleichen, durch welchesder gestirnte Himmel freundlich auf sie niederschaute. Sieunterhielten sich stüsternd und mit langen stummen Pausen;und zu Zeiten stoßen Camillas Thräneu stumm über ihreWangen, und dann folgte ein erzwungenes Lächeln, dasden Geliebten aufheitern sollte.

Die Zeit siog nicht, sondern schlich athemlos undschwerfällig dahin. Und dann kam der letzte Abschiedkalt und förmlich vor Zeugen. Aber der Liebende konnteseine Bewegung nicht bemeistern, und der harte Baterhörte sein unterdrücktes Schluchzen, als er die Thüreschloß.

Es ist jetzt der Ort, die Ursache von Mr. Beaufortsheitrer Laune und die Beweggründe seines Benehmens ge-gen den Freier seiner Tochter zu erläutern.

Dieß geschieht vielleicht am besten, wenn dem Leserfolgende Briefe vorgelegt werden, welche zwischen Mr.Beaufort und Lord Lilburne gewechselt wurden.

Von Lord Lilburne an Robert Beaufort. ESq.

m. r.

Lieber Beaufort, ich habe Eure Angelegenheitmit dem unwillkommnen Besuch ziemlich befriedigend, denk'ich, ins Reine gebracht. Vor Allem schien mir nothwendig,genau zu erfahren, Was und Wer er wäre, und mit wel-chen Parteien, die Euch belästigen könnten, er in Verkehr