3
mit einer Gönnernüene, „Euer guter Oheim und ich sindganz einig — eine kurze Zeit zum Besinnen, das ist Alles.Oh! ich denke nicht schlimmer von Euch, weil Ihr sie ab-gekürzt wünscht. Aber ein Papa muß ein Papa seyn."
ES war sowenig Scherzhaftes an diesem gesetztenMann, daß dieser Versuch, eine fröhliche Laune zu zei-gen, hart und widerlich klang — es fehlte den Angelndieses schlauen Mundes das Oel zu einem herzlichenLächeln.
„Kommt, seyd nicht schwachherzig, Mr. Charles.'Schwache Herzen' — Zhr kennt das Sprüchwort. Ihrmüßt bleiben und mit uns essen. Wir kehren morgen indie Stadt zurück. Ich muß Euch auch sagen, daß ich diesenMorgen einen Brief von meinem Sohn Arthur erhaltenhabe, worin er mir seine Rückkehr von Baden angekündigt
— so müssen wir also uns einfinden zu seiner Begrüßung
— sie wird sehr fröhlich seyn, könnt Ihr Euch denken.Wir haben ihn seit drei Jahren nicht gesehen. Der armeJunge! er schreibt, er sey sehr krank gewesen, und dasWasser habe ihm nichts mehr geholfen. Aber ein wenigRuhe und Landluft in Beausort-Court werden ihn auf dieBeine bringen, hoffe ich."
So fortschwatzend von seinem Sohn — dann vonseiner Jagd — von Beausort-Court und seinen Schönhei-ten — vom Parlament und seinen Mühsalen — von derletzten französischen Revolution und der letzten englischenWahl, — von MrS. Beaufort und ihren guten Eigen-schaften und schlechter Gesundheit — kurz, von Allem was