Druckschrift 
6 (1841)
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen
 

12

Grafschaft,) doch gar manche Lasten darauf ruhen, undbaares Geld zu schießen fiele mir schwer. Arthur derarme Kerl, ein sehr feiner junger Mann, Sir, ist, wieich Euch im engsten Vertrauen gesagt, ein wenig unbeson-nen und verschwenderisch; kurz, Euer Anerbieten, auf jedeMitgift zu verzichten, ist ausnehmend liberal, und beweist,daß Euer Neffe von keinen gewinnsüchtigen Gesinnungenbeseelt ist; eine solche Handlungsweise nimmt mich höch-lich für ihn und für Euch ein."

Mr. Spencer verbeugte sich, und der vornehme Mannstand aus, legte mit steifer Affektation, freundlicher Leut-seligkeit seinen Arm in den des OheimS! und schlendertemit ihm über den Rasenplatz zu den Liebenden hin. Undso ist das Leben! Liebe auf dem Rasen, und Cvntrakteim Wohnzimmer!

Der junge Mann bemerkte zuerst das Herankommender älteren Männer. Und ein Wechsel kam über sein Ge-sicht, als er das trockene Aussehen und den verstohlenenSchritt seines künftigen Schwiegervaters bemerkte, dennda durchzuckte ihn eine traurige Erinnerung aus seinerfrühen Kindheit der glückliche Abend, wo er dies ernste,unheildrohende Gesicht in Gesellschaft seines fröhlichenVaters zuerst erblickt, und dann das schmerzliche Begräb-niß, daSTrauergepränge, der Leichenwagen vor der Thüre und er selbst sich anklammernd an den kalten Oheim,und ihn bittend, ein Wort des Trostes der Mutter zu sagen,die jetzt an fernem Ort schlummerte.

Nun, mein junger Freund," sagte Mr. Beaufort