Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
108
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seine Gedanken von den Äkuhen dieser dämmerigenErde entfliehen, und wie aus dem Käfig erlösteVögel sich in die Erhabenheit und den Glanz unddie Freiheit ihres angeborenen Himmels verlierenkonnten.

Verwehe der Wind diese Samen, oder fallen ^sie auf einen Felsen." dachte er im Hinblick auf sein Iunbekanntes, nach und nach zu beträchtlicher Ausdeh-nung gediehenes Werk;mindestens wurden sie voneiner Hand ausgestrcut, die keine selbstsüchtige Ver-geltung forderte, und von einem Herzen, das dieErnte seiner Mühen im reichsten Maß selbst DenenzuwerfLN möchte, die den Arbeiter nicht kennen undseine Hoffnungen in Staub treten."

Allmählig jedoch kamen dieser Trost einer edcln,großgesinnten Natur, diese Einflüsterungen einer eherheilig als verzeihlich zu nennenden Eitelkeit, seltenund leis. Die nagenden Schmerzen einer lähmen-dern und schwereren Noth als die der Seele stelltensich grimmig und in immer kürzer» Pausen ein: dievolle Wange seines Kindes ward eingekniffen undhohl; seine Frau (o Weib! so ganz eine Sterblichein gewöhnlichen Fällen, wie erhebst du dich bei gro-ßen, seltenen Ereignissen des Lebens znm Engel!)seine Frau besiegte aus Liebe selbst die Natur, rangstill mit ihrem Hunger, setzte ihm lächelnd Brod vorund hieß ihn essen.

Aber Du Du?" mochte er dann wohl ängst-lich fragen und dann schweigen.