Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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Die andern Verleger, an welche er sich wandte,hatten keine Lust, sich eines noch unerprobten Ta-lentes zu bedienen. Das Gewerbe des BuchmachenSbestand damals noch nicht wie jetzt, und hält' es be-standen, so wiird' es doch dem hochsinnigen, in allemGemeinen unerfahrenen Gelehrten nicht zu Sinngekommen sein. Allerdings boten einige literarischeKaufherren eine ziemlich verlockende Belohnung füreine unmoralische Erzählung; andere sprachen vomWerth eines Angriffs ans die Amerikaner; Einerspielte auf eine Ode an den Minister an nnd einAnderer gab zu verstehen, daß dem Schriftsteller, derbeweise, daß Erpressung keine Tyrannei sei, ein Jahr-gehalt zu Theil werden dürfte. Allein dergleichenWinke trafen ein taubes Ohr, nnd das Geschlechtdes Barrabas staunte daß es einen Autor gebe, derNutzen und Grundsatz nicht für Synonyme halte.

Während er also mit einem von Stunde zuStunde gebieterischer werdenden Mangel kämpfte,sein Herz an Studien vergeudete, die seinem PulsFieber, seiner Ehrbegierde ungenügenden Lohn ein-brachten, während ihm die Demüthigungen, diesein Stolz durch seine Armuth erfuhr, in die Seeleschnitten und er mit trockenem Aug aber dem Wahn-sinn nahen Gehirn die zarte Gestalt seiner Gattinbetrachtete, die schwächer nnd schwächer wurde, je-mehr der Wurm des Siechthums am Mark ihresjungen geknickten Lebens fraß, fühlte er noch einenhohen, obwohl nicht dauernden Trost in sich, wenn