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als gewöhnlich gegen ihn war. Er entfernte sich baldwieder und nach der Oper sah ich ihn in Gesellschaftdes Herzogs von Haverfield, eines der unverbesser-lichsten Rones, eine Person von anerkannt schlechtemRuf und von einer zur Schau getragenen Sittenlo-sigkeit aus dem Haus führen. Er hätte mindestensnoch ans einige Schicklichkeit, einigen Anstand, eini-ges Versteck sehen dürfen; aber erging hart vor mirvorüber — vor der Mutter des Mädchens, der erdie Schwüre einer ehrenhaften Liebe darbrachte, unddie in diesem Augenblick wegen ihrer Bethöcnng fürihn litt. Nun Flora, kannst Du für diesen Men-schen, eine» unbekannten Abenteurer vielleicht ansdem niedersten Volk — dessen einziges Anrecht ausRespektirung sich als lügenhaft erwies - dessen ein-ziges Verdienst, die Liebe zu Dir, wenn nicht gänz-lich vernichtet, mindestens befleckt und entwürdigetist — kannst Du für Diesen an Vermögen, Karakterund Ehre gleich dürftigen Menschen noch irgendwieAnhänglichkeit oder Achtung zeigen?"
„Nie, nie, nie!" rief ich aus dem Bett sprin-gend und mich der Mutter um den Hals werfend.„Nie: ich bin wieder Ihre Flora. Nie will ich Siefürderhin von irgend Jemand aus meiner Seele ver-drängen lassen." Damit fing ich an so heftig zuschluchzen, daß Mama erschrack »nd mich zu Bettgehen hieß und wegging, daß ich schlafen könnte. Seit-dem sind mehrere Stunden vergangen und ich konnteweder schlafen noch denken, und weinen wollt' ich