Kranken einzige Pflegerin sei; trotz seinem Alter undseinen eigenthümlichen Gewohnheiten nahm ec seinenAufenthalt den ganzen Tag in Clarence's Wohnung,und schlug bei Nacht, statt in sein eigenes Haus zu-rückzukehren, seine Herberge im nächsten Hotel auf.
Mit besorgtem, ängstlichem Blick auf das wahreInteresse und den guten Namen seines Adoptivsohnshatte er all seine Gewandtheit, ja all sein Greisen-ausehen anfgeboten, um die Meronville, die nochvor ihm im Hans der Verwundeten sich eingerichtet,zur Entfernung zu vermögen; aber umsonst. Mitjenem Eigenflnn, den eine Französin, wenn sie sen-timental ist, mit Herzensadel verwechselt, bestanddie ehmalige Geliebte Lord Borodaile's darauf einenMann zu pflegen und zn warten, von dessen Schmer-zen fle sich als die unglückliche obwohl schuldlose Ur-sache erklärte und glaubte; und wurden je noch drin-gendere Gründe zu ihrem Weggang angedeutet, sofloh fle in das Zimmer des Geliebten, apostro-phiere ihn in einem Redestrom, der einer Heldind'Arlincvurts *) würdig gewesen wäre, kurz be-nahm sich mit so unvernünftiger Heftigkeit, daßdie Aerzte, für den Zustand ihres Kranken zit-ternd, von Talbot die ungern gestattete Einwilligung
') Die Romane des Vicomte dÄrlincourt le soli-laire, Is braWsur äs LruZss u. s. w., und dieSloqnenz womit die Leidenschaft darin anftritt,sind auch in Deutschland bekannt.
Der Ueberseyer.