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beim Erwachen auf eine weibliche Gestalt, die hütendund ängstlich neben seinem Bette saß. Zn stummemErstaunen richtete er sich empor, und die Gestalt,durch die Bewegung erschreckt, fnhr ans, schob dieGardine vor und verschwand. Mit großer Schwie-rigkeit zog er die Glocke. Sein Diener Harrison,auf dessen Gemüth, obwohl dasselbe eben nicht zu densehr erhabenen gehörte, die Freundlichkeit und Sanft-muth sein-s Herrn einen großen Eindruck gemacht,erschien unverweilt.
„Wer war diese Dame?" fragte Linden. „Wiekam sie hieher?"
Harrison lächelte: „Gnädiger Herr, — achwollen Sie sich doch niederlegen und sichs bequemermachen: — die Dame kennt Sie sehr gut, und wolltehieher kommen. Sie bestand darauf in dem Hauszu bleiben; so schlugen wir denn ein Bett im Ge-sellschaftszimmer auf, und sie hat Sie Tag und Nachtgewartet. Sie spricht zwar sehr wenig englisch, aberEuer Edeln wissen ja, Haltens zu Gnaden, wie gutich französisch spreche."
„Französisch!" erwiederte Clarence schwach —„französisch? Ums Himmels willen Wer ist sie?"
„Eine Madame — Madame Melönen viel, oderso," entgegnete der Diener.
Clarence sank zurück. — Zn diesem Augenblickward seine Hand gedrückt. Er wandte sich und er-blickte Talbot an seiner Seite. Der liebevolle alteMann hatte nicht zugegeben, daß La Meronville des