Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
66
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geuden Stellung die er bisher inue gehabt, erhob,erschrack er als sein Aug auf den gegenübcrhangendenSpiegel fiel, so geisterhaft und erschöpft erschien dieerzwungene, furchtbare Ruhe seines Gesichtes. Mitjagendem Schritt, mit jetzt über der Brust gefalteten,jetzt wild von sich gestoßenen Armen und so fest ge-ballter Hand, daß die Knochen unter der Haut vor-springen zu wollen schienen, mit einer bald grim-migen, bald blos gramvollen Stirn, und einem Ge-sicht, das den einen Augenblick von dem ganzen Schar-lach eines Fiebers brannte, den andern bleich und!farblos war, wie Einer, der ein Gespenst gesehen,maß Clarence sein Zimmer auf und ab, nicht nmein Opfer der Schaam, dieser bittersten Qual für ein>junges, strebendes Gemüth, sondern noch anderer!streitender Empfindungen, die seinen Zorn abwech-Iselnd entstammten und sänftigten, seinen Entschlüsse»jetzt eine fast blutdürstige Wildheit, jetzt eine beinah!memmenhafte Unsicherheit gaben.

Eben hatte cs Zwölf geschlagen, als ein Klopfe»an die Hausthür einen Besuch ankündigte. Schrittewurden die Treppe herauf laut, und gleich darauf!ein Pochen an Clarence's Zimmerthür. Er schloßauf und der Herzog von Haverfield trat ein.

sis suis cliarme cks vous voir,« rief der Herzogin seinem gewohnten, halb freundlichen, halb gleich-gültigen Ton.Zch war entschlossen bei Ihnen au-zufahren und der Erste zu sein, der meine Dienste indieser unangenehmen Sache anbietet."