Mit dem gewohnten langsamen Schritt stieg LordBorodaile die Treppe hinab, und wandelte dem Mit«telpunkt der Stadt zu. Seine Betrachtungen warennicht von besänftigender Art. „Dieser Mensch hatmich in einer lächerlichen und entwürdigenden Lagegesehen, belästigt mich mit seiner verdammten Höflich-keit, ist mein Rival bei Flora, überlistet und besiegtmich bei meiner Maitreffe! Ja! all Dies hat ermir gcthan; aber noH soll die Vergeltung kommen.Hinsichtlich der Meronville ist der Verlust ein Ge-winn, und, dem Himmel sei Dank, ich verriet!) mei-nen Grimm nicht und machte keine Scene. Aber ichhätte fle aufgeben sollen, nicht sie mich, und — Todund Teufel — vollends um eines solchen Glückpilzeswillen! Und in ihrem Brief sprach sie von seinenAugen und Worten! Unverschämter Geck, der fürEtwas, das mir angehörte, Augen und Worte znhaben wagte. Recht, recht, dafür soll er büßen.Doch — wohl überlegt darf ich nicht den eifersüchti-gen Pinsel spielen, darf mich für eine lille I-'rnncaisenicht schlagen — darf der Welt nicht zeigen, daß einMensch, von dessen Herkunft Niemand etwas weiß,mich wirklich übertölpeln und ausstechen konnte —mich — Franz Borodaile! — Nein, nein — ichmuß die Schmach auf ihn werfen, muß der Angrei-fer und — der Geforderte sein; dann Hab' ich auchdie Wahl der Waffe»; mithin Pistolen! Wohin sollich ihn treffen? wollte ich schöße so gut wie in Nea-pel. Damals war ich in voller Uebung. Verfluchter
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