Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
27
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dieses Betragen, obwohl im Geheimen dadurch geär-gert und gänzlich unfähig dem Adel eines GemüthsGerechtigkeit widerfahren zu lassen, welches in dasUnglück eher etwas Erhebendes als etwas Erniedri-gendes brachte, beschloß Cranford seine Besuche znwiederholen und erneuerte dieselben in immer kürzerwerdenden Perioden, bis die Bekanntschaft, so wenigsie auch von Seiten Glcndoivers an Anstrich derFreundschaft gewann, den Schein der Ver-trautheit aunahm. Jedoch hatte er gegen Etwasin Glendowers Art anzukämpfen, denn wirklich warddieses kälter je häufiger sich Jener einstellte, undendlich sagte der Schriftsteller mit einer Ruhe undUnbefangenheit, die für einen Augenblick selbst diefast beispiellose Frechheit im Gemüth wie im Betra-gen des Gastes außer Fassung brachte:GlaubenSie mir, Herr Crauford, daß ich aufs Tiefste fürIhre Aufmerksamkeit empfänglich bin; da jedoch dieUmstände so sind, daß ein gegenseitiger Verkehr derLebensweise und den Empfindungen eines Jeden vonuns nur wenig zu entsprechen vermag, so werdenSie meine Beweggründe wahrscheinlich verstehen undverzeihen, wenn ich fürder eine Höflichkeit nicht zuempfangen wünsche, zu deren Erwiederung ich, sosehr ich sie fühle, nicht im Stand bin."

Crauford erröthetc und zögerte einige Sekundenmit der Antwort.Verzeihen Sie mir denn meinenJrrthum," sprach er endlich.Ich hatte zn hoffengewagt, keine äußere Umstände würden einen mir